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16. August 2021

Machen Sie Ihren Einfluss geltend

Als Aktionärin/Aktionär sind Sie viel mehr als nur stille Shareholder eines Unternehmens. Sie können auf dessen nachhaltige Entwicklung direkt Einfluss nehmen. Forma Futura unterstützt Sie dabei mit Abstimmungsempfehlungen für Generalversammlungen von Schweizer Unternehmen.

Sie haben sich für die Investition in nachhaltig agierende Unternehmen entschlossen. Damit möchten Sie auch mit der Ressource Geld Verantwortung übernehmen und Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig mitgestalten. Doch nicht nur Ihr Vermögen leistet dazu einen wertvollen Beitrag, auch Sie selbst können mit Ihrer Stimme zur nachhaltigen Transformation von Unternehmen beitragen. An den Generalversammlungen stellen Unternehmen den Aktionärinnen und Aktionären wichtige Entscheidungen zur Wahl.

Starker Partner für gemeinsame Ziele
Forma Futura bietet Ihnen Unterstützung und stellt Ihnen fundierte Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung, damit Sie Ihre Rechte als Aktionärin/Aktionär verantwortungsvoll wahrnehmen können. Für die Generalversammlungen sämtlicher Schweizer Unternehmen in Ihrem Portfolio erhalten Sie Abstimmungsempfehlungen. Doch wie kommen wir bei Forma Futura zu unseren Positionen?
Seit 2020 arbeiten wir dazu mit Ethos, der Schweizerischen Stiftung für nachhaltige Entwicklung zusammen. Ethos analysiert über 200 Generalversammlungen von Schweizer Unternehmen. Diese beruhen auf den Ethos Grundsätzen zur Corporate Governance und Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte. Im Verbund mit unseren eigenen Analysen und Richtlinien bilden diese Informationen die Grundlage für die Empfehlungen, welche wir unseren Kundinnen und Kunden zur Verfügung stellen. Konkret erhalten Sie für alle Abstimmungsthemen auf der Traktandenliste der jeweiligen Generalversammlung unsere Empfehlung für ein Ja- oder Nein-Votum, inklusive Begründung. Wenn wir also etwa für ein Nein bei der Wahl einer Person in den Verwaltungsrat stimmen, dann existieren in Bezug auf die vorgenannten Kriterien von unserer Seite ernsthafte Bedenken, dass diese Wahl einen positiven Effekt auf die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens hätte.

Schwerpunkte unserer Empfehlungen
Im Jahr 2020 haben wir Abstimmungsempfehlungen für 23 Schweizer Unternehmen erarbeitet. Die Quoten unserer Nein-Empfehlungen sind am höchsten bei den Themen Entlohnungspraxis, Qualität der Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie bei der personellen Besetzung der Gremien, insbesondere der Diversität im Verwaltungsrat.

Abstimmungsempfehlungen

Gegenüber 2019 hat die Nein-Quote bezüglich der Vergütung zugenommen. Das Traktandum zur retrospektiven Vergütung wurde in 33 Prozent der Fälle abgelehnt, diejenigen für die prospektive zu 18 Prozent. Die Nein-Quote für den Jahresbericht, respektive den Nachhaltigkeitsbericht, stieg ebenfalls. Die Revisionsstellen wurden dieses Jahr weit weniger abgelehnt als 2019, da sich erneut einige Firmen dafür entschieden hatten, die langjährige Geschäftsbeziehung zu ihren bisherigen Revisionsunternehmen zu beenden. Das hat einen positiven Effekt, was die Unabhängigkeit der Prüfstellen angeht.

Aktionärinnen und Aktionäre bestimmen mit: Generalversammlung im Überblick

Einladung und Bekanntgabe der Verhandlungsgegenstände der Generalversammlung
Die Einladung für die Generalversammlung ist der Aktionärin und dem Aktionär spätestens 20 Tage vor dem Versammlungstag zuzustellen oder im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu publizieren. In der Einladung werden die Verhandlungsgegenstände und die Anträge des Verwaltungsrates und der Aktionärinnen und Aktionären bekanntgegeben.

Teilnahme an der Generalversammlung
Jede Aktionärin, jeder Aktionär ist berechtigt, an der Generalversammlung teilzunehmen oder sich durch eine andere Person vertreten zu lassen, welche in seinem Namen abstimmen kann. Damit verbunden ist das Recht, sich an der Generalversammlung zu den traktandierten Verhandlungsgegenständen zu äussern.

Bericht zur Klimastrategie
Eine wachsende Zahl von Anlegerinnen und Anlegern verlangt von CO2-intensiven Unternehmen, dass sie ihrer Generalversammlung in einer jährlichen Konsultativabstimmung den Bericht zur Klimastrategie unterbreiten («Say on climate»). Immer mehr Unternehmen tun dies auf freiwilliger Basis. Es ist daher notwendig, Kriterien zur Annahme zu definieren. Diese werden in den Abstimmungsempfehlungen vermehrt zur Anwendung kommen.


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Pietro Scialdone

Pietro Scialdone

Support Geschäftsleitung, Risk Officer

«Bei Forma Futura kann ich mithelfen, dass die getätigten Anlagen einen positiven Einfluss auf die Umwelt, auf die Sozialstandards und auf die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftssystems haben, ohne dabei auf eine marktgerechte Rendite für die Anleger zu verzichten. Für mich eine schöne und erfüllende Aufgabe.»