04. Oktober 2024

Finanzielle Inklusion und Entwicklungszusammenarbeit: Kann der Finanzmarkt Armut beenden?

Geschrieben von: Manuel Wirth

Der Begriff der «Finanziellen Inklusion» prägt schon seit den frühen 2000er Jahren Entwicklungsprogramme in Ländern des globalen Südens. Dabei sollen von Armut betroffene Menschen durch verbesserten Zugang zu bezahlbaren und sicheren Finanzdienstleistungen wie Krediten, Sparkonten oder Versicherungen Teil des «formellen» (sprich: westlichen) Wirtschaftssystems werden, das seinen Teilnehmenden wiederum wirtschaftliche Entwicklung, Wohlstand und Emanzipation verspricht. In diesem Papier stellen wir zwei Beispiele dieser Ansätze zur finanziellen Inklusion näher vor: Mikrofinanz und mobile Zahlungssysteme. Wir beleuchten, woher diese Ansätze stammen, welche Prinzipien ihnen zugrunde liegen und beurteilen sie aus der Perspektive der sozialen Nachhaltigkeit.

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