09. Februar 2021
Von Fast zu Slow Fashion: Der Weg zum bewussten Einkaufen
Immer mehr Kollektionen pro Jahr, auf Erdöl basierende Stoffe und Löhne für die Näher*innen weit unter dem Existenzminimum: Der Wandel der letzten Jahrzehnte in der Bekleidungs- und Textilindustrie stellt in ökologischer und sozialer Hinsicht eine grosse Belastung für unseren Planeten und die Gesellschaft dar.
Zum Glück geht es aber auch anders: Mit Slow Fashion wird ein Gegenpol zu diesen besorgniserregenden Entwicklungen gesetzt. Dabei werden die Produzent*innen, Umwelt und Konsument*innen gleichermassen respektiert. Es wird bei den Fasern und Herstellungsverfahren ebenso angesetzt wie bei den Einkaufsmodellen und Läden. Zentral ist zudem der Umgang der Konsument*innen mit den Kleidungsstücken in der Nutzungsphase und beim anschliessenden Recycling. Dieses Papier soll den Weg zu bewussterem Einkaufen ebnen, indem es einen Überblick über die Problematiken und über mögliche Lösungsansätze in der Textilindustrie gibt und nachhaltige Labels und Standards auflistet.


