09. Februar 2021

Von Fast zu Slow Fashion: Der Weg zum bewussten Einkaufen

Immer mehr Kollektionen pro Jahr, auf Erdöl basierende Stoffe und Löhne für die Näher*innen weit unter dem Existenzminimum: Der Wandel der letzten Jahrzehnte in der Bekleidungs- und Textilindustrie stellt in ökologischer und sozialer Hinsicht eine grosse Belastung für unseren Planeten und die Gesellschaft dar.

Zum Glück geht es aber auch anders: Mit Slow Fashion wird ein Gegenpol zu diesen besorgniserregenden Entwicklungen gesetzt. Dabei werden die Produzent*innen, Umwelt und Konsument*innen gleichermassen respektiert. Es wird bei den Fasern und Herstellungsverfahren ebenso angesetzt wie bei den Einkaufsmodellen und Läden. Zentral ist zudem der Umgang der Konsument*innen mit den Kleidungsstücken in der Nutzungsphase und beim anschliessenden Recycling. Dieses Papier soll den Weg zu bewussterem Einkaufen ebnen, indem es einen Überblick über die Problematiken und über mögliche Lösungsansätze in der Textilindustrie gibt und nachhaltige Labels und Standards auflistet.

Ähnliche Beiträge

  • 04. Oktober 2024

    Finanzielle Inklusion und Entwicklungszusammenarbeit: Kann der Finanzmarkt Armut beenden?

    Zugang zu Bankdienstleistungen und Finanzmärkten gilt als ein wichtiger Schlüssel zur Armutsbekämpfung – doch funktioniert das in der Praxis wirklich?

  • 28. September 2023

    Künstliche Intelligenz: Führt uns die Technologie in eine bessere Zukunft?

    Künstliche Intelligenz verändert Arbeit, Wirtschaft und Alltag rasant – doch welche Chancen und Risiken bringt die Technologie wirklich mit sich? Kann KI nachhaltig sein?

  • 15. August 2023

    Kakao: Welcher Preis ist fair – und für wen?

    Schokolade ist ein süsser Genuss - oft mit einem bitteren Nachgeschmack. Wie kann ein existenzsicherndes Einkommen im Kakaosektor für alle Bäuerinnen und Bauern erreicht werden?